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Manche Menschen haben eine vererbbare Neigung, Typ-I-Allergien zu entwickeln. Man sagt, sie sind atopisch, das heißt, sie neigen zu Überempfindlichkeitsreaktionen (Atopie).

Atopische Menschen entwickeln mit größerer Wahrscheinlichkeit Allergien, weil ihr Körper mehr IgE-Antikörper produziert als normal.

Aber auch Umwelteinflüsse führen zur Entstehung von Allergien. Die allgemeine Zunahme an Allergieerkrankungen ist auf die geänderten Umweltbedingungen und die Veränderung der sozialen Lebensumstände zurückzuführen:

  • eine veränderte Allergenexposition,
  • verschiedene frühkindliche Einflüsse und Faktoren,
  • eine geringere Stimulation des Immunsystems durch verbesserte Hygiene,
  • ein zunehmend steriler Lebensraum,
  • zunehmendes Leben in kleinen Familien,
  • Urbanisierung,
  • eine häufige Anwendung von Antibiotika,
  • eine erhöhte Schadstoffbelastung in der Luft
  • und viele weitere.